Immobilienökonomische Untersuchung der Auswirkungen von Städtebauförderung auf die Angebotsmiete – am Beispiel des entlassenen sozialen Erhaltungsgebiets Stephankiez in Berlin-Moabit.

Universitätsverl. der TU Berlin
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Universitätsverl. der TU Berlin

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Berlin

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2510-2842

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ZLB: Kws 515/172

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Abstract

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Maßnahmen der Städtebauförderung auf die Entwicklung der Angebotsmiete für Wohnungen unter Betrachtung des Einflusses externer Effekte. Als Beispiel dient das entlassene soziale Erhaltungsgebiet in Berlin-Moabit. Das Ziel der Arbeit ist die Beantwortung von drei grundlegenden Forschungsfragen: Erstens, wie entwickelt sich die angebotene Nettokaltmiete im Stephankiez nach Entlassung als soziales Erhaltungsgebiet? Zweitens, welchen Einfluss auf das Mietpreisniveau entfalten rechtlich-administrative und sozioökonomische Rahmenbedingungen? Und drittens, wirken sich Programme der Städtebauförderung auf die angebotene Nettokaltmiete innerhalb des Stephankiezes aus? Als Ergebnis der Untersuchung können drei Thesen formuliert werden: Erstens, Städtebauförderungsmaßnahmen schaffen häufig Nachfrage, aber kaum Angebot und wirken daher preistreibend. Zweitens, die öffentliche Hand bekämpft sich selbst und investiert auf beiden Seiten der Medaille: Mietpreisdämpfung und Aufwertung. Drittens, Fördergelder aus Städtebauförderungsprogrammen begünstigen Gentrifizierungsprozesse, die ohne Fremdeinwirkung abebben würden.

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LXXXVII, 299

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Schriftenreihe zur Planungs- und Bauökonomie/Immobilienwirtschaft; 3