Sicherheit an Schulen. Konsequenzen aus dem Amoklauf an einer Schule in Baden-Württemberg.
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Stuttgart
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Als vor einiger Zeit in den Medien erneut von einem tödlichen Anschlag eines Schülers berichtet wurde, der bei einem Amoklauf in seiner Schule und bei seiner anschließenden Flucht 15 Menschen erschossen hatte, wurde erneut die Frage in Politik und Gesellschaft aufgeworfen, welche Möglichkeiten es zur Vermeidung von Gewalt an Schulen gibt. Der in dem Beitrag vorgestellte Expertenkreis Amok, eingerichtet von der Landesregierung Baden-Württemberg zur Aufarbeitung solcher Fragen, hat den Blick auf unterschiedliche Handlungsfelder gerichtet, da Prävention alle Ebenen der Gesellschaft umfasst und tragende Säule der Sicherheits-, Schul- Bildungs- und Sozialarbeit ist. Als Grundlage und Orientierungshilfe für die Krisenplanung an Schulen wurde auf Landesebene ein Rahmenkrisenplan mit Verhaltensgrundsätzen, Checklisten und Mustern erarbeitet. Einen Schwerpunkt der Diskussion bilden bauliche Maßnahmen an Schulen. In den Beratungen des Expertenkreises wurden zahlreiche Einzelanforderungen zu technischen Zugangskontrollen, zur Videoüberwachung, zu Rückzugsräumen für Schüler und zu schusssicheren Türen angesprochen. Nach Abwägung der sicherungstechnischen Möglichkeiten und der baulich-technischen Gegebenheiten sowie der Effektivität und Umsetzbarkeit der Maßnahmen hat sich gezeigt, dass die Beurteilung der technischen Machbarkeit zwar einen Aspekt darstellt, gleichzeitig aber die Frage, welche Schulen eine Gesellschaft möchte, mit einbezogen werden muss. Einstimmig spricht sich der Expertenkreis dafür aus, Schulen nicht zu Festungen auszubauen, da eine Schule ein offener Raum bleiben soll. Unstrittig ist jedoch, dass die Möglichkeiten der Alarmierung und Verbarrikadierung bei Gewaltvorfällen besonders wichtig ist.
Description
Keywords
Journal
Die Gemeinde
item.page.issue
Nr. 14
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 574-576