Ist "abweichendes Verhalten" für die Umweltökonomik bedeutsam? Eine Untersuchung zur Bedeutung des Zusammenhangs von Institutionen und Verhalten.
Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0931-0983
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ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
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Abstract
Gerade in der Umweltökonomik lassen sich häufig abweichende Verhaltensweisen beobachten, die nicht mit einem (empirisch gehaltvollen) homo oeconomicus-Modell übereinstimmen. Dies gilt nicht nur in Kleinkostensituationen, sondern auch dann, wenn die Handlung im strengen ökonomischen Sinn deutliche Kosten verursacht. Ein Blick auf die gegenwärtige Menschenbilddiskussion in der Ökonomik zeigt, dass für umweltpolitisch relevante Entscheidungen der Wissensstand noch sehr unbefriedigend ist. Dies resultiert z. B. daher, dass kaum Informationen darüber verfügbar sind, ob auch mit abweichendem Verhalten im Aggregat (also z. B. bei größeren Bevölkerungsgruppen) zu rechnen ist. Auf Grund dieser Schwächen wird mit Hilfe eines Rückgriffs auf die Theoriegeschichte versucht, die von Adam Smith betonte Verbindung zwischen (politisch relevanten) Institutionen und der ökonomischen Verhaltensforschung weiterzuentwickeln. Herausgearbeitet wird unter Systematisierung wichtiger empirischer Ergebnisse, dass insbesondere Nähe (inForm von Institutionen, die Nähe zwischen Handelnden schaffen) und Ferne (verstanden als Abstand zwischen als stark unterschiedlich wahrgenommenen Institutionen) abweichendes Verhalten in für die Umweltpolitik relevanten Situationen hervorbringt. Für diese institutionellen Arrangements müssen möglicherweise von der Umweltökonomik andere Instrumente entwickelt werden. difu
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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
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Nr. 1
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S. 77-121