Theaterbau in der BRD. Zur Ideologiekritik des monofunktionalen Theaterbaus seit 1945.

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SEBI: 74/4253-4

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Abstract

Der Theaterbau wird seiner inneren funktionalen Struktur nach als optimiertes System beschrieben, dessen äußere Bestimmungsgrößen - theatralische und allgemeine sozio-kulturelle - in der kulturgeschichtlichen Epoche des ausgehenden 19. Jahrhunderts gefunden werden. Standort und städtebauliche Selbstpräsentation werden ebenfalls auf bürgerliche Kulturvorstellungen des 19. Jahrhunderts zurückgeführt. Daraus wird abgeleitet, daß der Theaterbau als kulturelle Erscheinungsform im historischen Widerspruch zu der gegenwärtigen Entwicklungsstufe der Technologie, der Produktions- und Arbeitsverfahren sowie der Kulturvorstellungen in der Massengesellschaft steht. Es wird bezweifelt, daß der Theaterbau als spezialisierte, monofunktionale Bauform, die ausschließlich für das Theater zu nutzen ist, fortgesetzt werden kann; damit würde sich der Begriff ,,Theaterbau'' als Bezeichnung für eine historische Erscheinungsform erweisen. Die nach 1945 errichteten Theaterbauten haben nach Ansicht des Verfassers nur noch museale Funktionen. Der Anhang zu den Theaterstandorten bietet umfangreiches Datenmaterial zum Theaterbau und zu den Theaterstandorten.

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Theaterbau, Theater, Standort, Kunst, Standorttheorie, Baugeschichte, Architektur, Bauwesen

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Berlin: TU Berlin, Publikationsstelle (1974), 279 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Köln 1973)

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Theaterbau, Theater, Standort, Kunst, Standorttheorie, Baugeschichte, Architektur, Bauwesen

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