Die Auswirkungen von Homophobie, sozial wirksamen Gefühlen und Wertkonflikten auf den politischen Umgang mit AIDS - Spannungen zwischen Gesundheitspolitik und gesellschaftlichen Integrationsproblemen.
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1990
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ZZ
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SEBI: 91/881
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DI
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Abstract
AIDS ruft soziale Folgen hervor, die mit denen anderer Krankheiten nicht zu vergleichen sind; Ausgrenzung, Isolierung und Geringschätzung treffen HIV-Infizierte und bereits AIDS-Erkrankte in höherem Maße als Menschen, die an anderen Krankheiten leiden. AIDS ist aber auch insofern keine Krankheit wie andere, als die medizinischen Daten darauf hinweisen, daß diese neue Krankheit einzigartig ist. Das AIDS-Fallregister des Bundesgesundheitsamtes in Berlin macht deutlich, daß mehr als zwei Drittel aller AIDS-Patienten homo- bzw. bisexuelle Männer sind. Somit ist nach Auffassung des Autors Homosexualität in den Kernbereich der Auseinandersetzung um und mit AIDS - auch im politischen Sinne - geraten. Nach der Erläuterung des Begriffs Homosexualität folgt die Beschreibung der gesellschaftlichen Reaktion auf AIDS und die Darstellung der Einengung von Politik auf diesem Feld. Des weiteren wird die ideologische Grundlage der AIDS-Politik beleuchtet. Erst vor diesen Hintergründen wird der Streit um die richtige Präventionspolitik und um den richtigen Weg der Präventionspraxis in homosexuellen Lebensbereichen verständlich. Zum Schluß resümiert der Autor im Rahmen systematischer Überlegungen die Eckpfeiler neuer AIDS-Politik. sg/difu
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Bremen: (1990), 192 S., Abb.; Tab.; Lit.(soz.Diss.; Bremen 1990)