Dresdner Rathäuser. Eine Dokumentation.

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Dresden

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ZLB: 4-2010/1939

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Abstract

Das Wachstum einiger Dresdner Vororte im ausgehenden 19. Jahrhundert führte zum Neubau zahlreicher Rathäuser und Gemeindeämter, um die in den sächsischen Gemeindeordnungen formulierten Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung erfüllen zu können. Die meisten Gemeindeverwaltungssitze entstanden in der Zeit zwischen 1880 und 1930. In den 1940er Jahren plante man noch Rathausneubauten und Erweiterungen. Diese wurden aber nicht mehr ausgeführt. Einige dieser Gebäude waren tatsächlich "Rathäuser", in denen ein mehrköpfiger Stadtrat regelmäßig Beschlüsse fasste, andere waren nur Dienstsitze des Gemeindevorstehers und der ihm unterstellten Beamten. In vielen Rathäusern und Gemeindeämtern fiel mit der Eingemeindung nach Dresden oder der Errichtung eines größeren neuen Hauses die Nutzung durch die Verwaltung weg. Die Diensträume wurden zu Wohnungen, Sparkassenfilialen oder anderem umgenutzt. Die Dokumentation enthält neben dem Katalogteil einführende Beiträge zur Geschichte der kommunalen Selbstverwaltung in Sachsen und zum Bautypologie des Rathauses.

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183 S.

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