Wie Quartiersentwicklung mit zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten verknüpft werden kann. Das Stellplatzäquivalent.
Hammonia
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Bandtitel
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
In der Planungspraxis wird Mobilität meist als Automobilität verstanden. Dies erhöht unweigerlich den Anteil des Autoverkehrs in der Stadt und widerspricht zudem ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitszielen im Wohnungsbau. Bei der Planung von Wohnsiedlungen und Stadtquartieren ist die Frage nach einem alternativen Mobilitätskonzept mit räumlich integrierten Mobilitätsstationen zukunftsweisend. Dabei sollte zunächst der Standort eines Bauprojekts und die verkehrliche Erschließung unter die Lupe genommen werden. Anschließend wird das Substitutionspotenzial von Wegen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) durch die Ertüchtigung, Optimierung und Bereitstellung von alternativen Verkehrsträgern (ÖPNV, Sharing-Angebote, Rad-, und Fußverkehr) betrachtet. Daraus ergibt sich ein standortspezifisches Mobilitätskonzept, das infrastrukturelle, angebotsseitige und informatorische Einzelmaßnahmen aufführt, die von der Ausgestaltung von Fahrradabstellplätzen über die Umsetzung von Car-Sharing-Angeboten, der räumlichen und digitalen Vernetzung der Mobilitätsangebote bis hin zu Maßnahmen der Nutzeraktivierung reichen. Das "Stellplatzäquivalent" der Inno2grid GmbH als Planungsinstrument, um Mobilität im Wohnungsbau neu zu denken, wird in dem Beitrag am Beispiel der Neubebauung der "Siedlung Westend" in Berlin-Charlottenburg, einem Projekt der Deutsche Wohnen AG, erläutert.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 5
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Seiten
S. 10-12