Situierte Innovationen: Konzeptionelle Perspektiven für die raumbewusste Analyse von Innovationen.

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Baden-Baden

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ZLB: Kws 6/15

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Abstract

Zeitlich variable und strukturell flexible Formen der "Verräumlichung des Sozialen und Ökonomischen" durchziehen mittlerweile ein offenes Innovationsgeschehen, dessen konkrete Räumlichkeit – zwischen den Extremen "physischer Ort" und "virtueller Raum" – innerhalb der betreffenden ökonomischen Felder jeweils neu ermittelt werden muss. Die sozialen Orte des Geschehens sind nämlich ihrerseits mobil geworden. Anhand ausgewählter Fallbeispiele wird aufgezeigt, dass fortlaufend entstehende Formen der Co-Präsenz, der Co-Lokalität und variabel verorteter Innovation bisherige analytische Raumkategorien (z. B. lokale Milieus, urbane Zentren oder kulturell-ökonomische Cluster) transzendieren. Den neuen Regelhaftigkeiten und Kontingenzen der multiplen Raumkonstruktion in der urbanen Praxis gilt es nun auf die Spur zu kommen.

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743-754

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