Gartenstadt reloaded? Ein neues Leitbild für den "Wohnungsbau auf der grünen Wiese".
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
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Abstract
In vielen Kommunen stößt der Wohnungsbau flächenmäßig an seine Grenzen. Konversionsflächen gibt es kaum noch und die Innenverdichtung allein wird den fehlenden Baugrund nicht ersetzen. Also muss wieder am Stadtrand "auf der grünen Wiese" gebaut werden. Um die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden, sollen an die neuen Siedlungen besondere städtebauliche Qualitätsmaßstäbe angelegt werden. In diesem Zusammenhang haben Politik und Wohnungswirtschaft den Begriff "Gartenstadt" aufgegriffen. In mehreren Städten wird bereits eine "Gartenstadt des 21. Jahrhunderts" geplant. Das städtebauliche Bild der neuen Gartenstadt ist - im Gegensatz zu den nach dem Ersten Weltkrieg gebauten historischen Gartenstadtsiedlungen mit Doppel- und Reihenhäusern sowie ausgedehnten Hausgärten - von Geschosswohnbauten und weitläufigen Parkanlagen geprägt. Seine Renaissance verdankt der Begriff Gartenstadt dem akademischen Diskurs im Zukunftslabor "Gartenstadt 21", das das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Frühjahr 2017 organisiert hat. Die Forderung nach einer Organisationsform, die eine nachhaltige Entwicklung garantiert, ist einer von vielen Punkten, die im Rahmen des Forschungsprojekts "Die Entwicklung der Gartenstadt und ihre heutige Relevanz" des BBSR aufgestellt wurden. Die Diskussion um das Leitbild Gartenstadt ist noch nicht abgeschlossen. Von den vielen Denkansätzen des Zukunftslabors haben Politik, Stadtplaner und Investoren zunächst einmal das städtebauliche Konzept sowie die Überlegungen zur Freiraumgestaltung übernommen.
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Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 6
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S. 12-15