Perspektiven für ein neues Hamburger Stadtbahnnetz. Anmerkungen aus verkehrsgeografischer Sicht.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Seit Jahrzehnten ist die Stadtentwicklung Hamburgs einem noch immer anhaltenden Raumnutzungswandel - u.a. hervorgerufen durch Suburbanisierung von Wohn- und Arbeitsplätzen sowie durch Ansiedlung verkehrserzeugender, großflächiger Einzelhandels- und Freizeiteinrichtungen in autoverkehrsgünstigen Randlagen - unterworfen. Die raumstrukturellen Veränderungen haben sich entscheidend auf die Verkehrsströme ausgewirkt. Das öffentliche Nahverkehrsnetz hat sich den Anforderungen bisher noch nicht angepasst. Ein den veränderten Raum- und Verkehrsstrukturen gerecht werdendes öffentliches Nahverkehrsnetz würde die Herstellung attraktiver und leistungsfähiger Tangentialverbindungen erfordern. Vor diesem Hintergrund könnte die Straßenbahn in Hamburg bald eine Renaissance erleben, nachdem sie vor etwa 30 Jahren stillgelegt wurde. Die neue Regierung hat Streckenplanungen aus den 1990er Jahren wieder aufgegriffen und in einem ersten Bauabschnitt soll die erste Straßenbahn von Steilshoop über City Nord nach Winterhude fahren. Ein zweiter Bauabschnitt soll folgen. In dem Beitrag werden die Aufgaben und Funktionen der neuen Straßenbahn beschrieben sowie die Wirkungen der Straßenbahn auf Verkehr, Städtebau und Umwelt beleuchtet. Abschließend wird auf die Bedeutung hingewiesen, die die Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandene oder noch herzustellende leistungsfähige ÖPNV-Verbindungen hat. Deshalb ist eine stärkere Verknüpfung städtebaulicher und verkehrlicher Maßnahmen und Instrumente erforderlich.
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Journal
Verkehr und Technik
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Nr. 11
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S. 436-441