Transportkettenanalyse Kartoffel.

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Berlin

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ZLB: 97/3452-4

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GU

Abstract

In der Bundesrepublik werden jährlich rund 11 Mio. t Kartoffeln erzeugt sowie 1 Mio. t Frischkartoffeln jeweils im- bzw. exportiert. Obwohl der Verbrauch noch in hohem Umfang von regionalen Produkten gedeckt wird, kann von geschlossenen regionalen Erzeuger-Verbraucher-Kreisläufen nicht die Rede sein. So kann in Ballungsräumen der Verbrauch nicht allein durch regionale Produkte gedeckt werden. Darüber hinaus bedingen stark regionalisierte Händlerstrukturen unnötigen Transportaufwand. Innerhalb der Bundesrepublik werden 20% der Kartoffeln vom Fernverkehr in einem Bereich von über 50 km transportiert. Als preiswertes Grundnahrungsmittel und aufgrund des hohen Gewichtes schlagen sich weite Wege zwar empfindlich auf den Preis nieder. Paradoxerweise werden jedoch Kartoffeln und ihre Erzeugnisse desto weiter transportiert je teurer sie sind. Herkunftsort der Veredelungskartoffeln und der meisten Veredelungsprodukte sind die Niederlande. Transportvermeidung kann durch Preiserhöhung der Transporte bzw. von Kraftstoff und logistisch durch eine bessere Orientierung auf den regionalen Handel und eine offensive Angebots- und Vermarktungspolitik regionaler Produkte erreicht werden. eh/difu

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32, II S.

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Schriftenreihe des IÖW; 86