Sozialer Wandel, wohlfahrtsstaatliche Arrangements und Gerechtigkeitsäußerungen im internationalen Vergleich. Analysen in postkommunistischen und westlich-kapitalistischen Ländern.
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DE
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Berlin
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DI
EDOC
EDOC
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Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, inwiefern wohlfahrtsstaatliche Regimes die Gerechtigkeitsäußerungen von Menschen beeinflussen. Während Einstellungen und Präferenzen aus dem Bereich der Prinzipiengerechtigkeit, also Gerechtigkeitsvorstellungen in Bezug auf die grundsätzliche Ordnung einer Gesellschaft, stärker durch die normativ-kulturelle und damit ideologische Konstitution wohlfahrtsstaatlicher Arrangements geprägt werden, kann der Einfluss auf Aspekte der Belohnungsgerechtigkeit, also der Bewertung konkreter Verteilungsergebnisse in einer Gesellschaft, stärker an der strukturell wirkenden Kompensation sozialer Disparitäten durch wohlfahrtsstaatliche Arrangements festgemacht werden. Makroindikatoren der Länder und insbesondere die in wohlfahrtsstaatlicher Hinsicht (Höhe der Sozialausgaben und Einkommensungleichheit) erklären hinsichtlich der wahrgenommenen Ungerechtigkeit der Einkommensverteilung mehr, aber hinsichtlich der Einstellungen zur sozialen Ungleichheit und der Verteilungsideologien wenig. Wohlfahrtsstaatliche Regimes (und Länder vor dem Hintergrund ihrer wohlfahrtsstaatlichen Regimezuordnung) dagegen erklären umgekehrt deutlich mehr im Hinblick auf Einstellungen und normative Verteilungsideologien als (wohlfahrtsstaatliche) Makroindikatoren. Wohlfahrtsstaaten wirken also auf zweierlei Weise: einerseits strukturell über die Makroebene und andererseits kulturell über ihre normativ prägende Kraft. difu
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274 S.