Integrierte Stadtentwicklungsprogramme - eine "Vertrauens-Konstellation". Beispiele aus Frankfurt a.M. und Mailand.

Selbstverl.
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Kiel

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ZLB: 2010/1974

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DI

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Abstract

Der Autor wirft einen kritischen Blick auf integrierte Entwicklungsprogramme, indem er das hohe Komplexitätsniveau der Koordinationsprozesse betrachtet. Ausgehend von eigenen empirischen Untersuchungen wurden mittels qualitativer Forschungsmethoden die Koordinationsprozesse in zwei unterschiedlichen integrierten Entwicklungsprogrammen in Mailand und Frankfurt untersucht. An zentraler Stelle stand die Frage nach den Vertrauensbeziehungen der Akteure und deren Wirken auf das jeweilige Programm. Dabei wurde konzeptionell und empirisch zwischen personenbasiertem und institutionellem Vertrauen unterschieden. Während der täglichen Umsetzung von Governance auf der Quartiersebene konnte festgestellt werden, dass die theoretisch noch zu ziehende Trennung zwischen Formalität und Informalität in der Praxis von den Akteuren umgangen und zusehends verzerrt wurde. Auch die Zuordnung von Kompetenzen der einzelnen vertikalen Verwaltungsebenen konnte stellenweise nicht mehreindeutig nachvollzogen werden, da durch die Kooperation unterschiedlicher Akteure auch unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Kompetenzen und verschiedene Handlungsroutinen Einzug in das Programm gehalten hatten. Regionale und städtische Vertreter, private und öffentliche Akteure, Zivilgesellschaft und Markt stellten zusammen ein Kaleidoskop von Visionen und Interessen auf, in dem das Komplexitätsniveau derart anstieg, dass die erfolgreiche Umsetzung des Programms wiederholt gefährdet wurde. Durch das Fehlen starker, formeller Mechanismen und regelnder Strukturen fiel personenbasiertem und institutionellem Vertrauen, als informellen Mechanismen, die Bedeutung zu, die hohe Komplexität zu reduzieren.

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X, 202 S.

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Kieler geographische Schriften; 122