Wohnungsbau und Industrialisierung. Eine ökonometrische Untersuchung am Beispiel Deutschlands von 1850 bis 1913.
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SEBI: 90/2898
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Der Wohnungsbau fand in der bisherigen Industrialisierungsforschung wenig Beachtung, obwohl bei wachsender Bevölkerung auch die Güter zur Befriedigung der Grundbedürfnisse für die Industrialisierung von Bedeutung waren. Der Wohnungsbausektor zog zwischen 1850 und 1913 durchschnittlich ca. 29Proz. der Nettoinvestitionen an sich und hatte somit einen erheblichen Anteil am Wirtschaftswachstum. Die Ursachen für die hohen Investitionen waren Einkommenssteigerungen und der enorme Anstieg der Familiengründungen in den Städten. Die Wohnungsbauaktivität verlief zyklisch. Beeinflußt von den Wanderungsschüben in die Städte, lösten sich Boom und Stockung miteinander ab. Die damalige Wohnungsnot war durch das schnelle Städtewachstum und das niedrige Einkommen der Nachfrager hervorgerufen, nicht aber durch eine Monopolisierung des Bodens. kmr/difu
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Ökonometrie, Wirtschaftsgeschichte, Wohnungsbau, Industrialisierung, Investition, Zeitreihenanalyse, Baukosten, Konjunktur, Wirtschaftsentwicklung, Baugeschichte, Stadtgeschichte, Bebauung, Wohnungswesen, Wirtschaft, Wohnungsmarkt
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Bergisch Gladbach: Josef Eul (1989), VI, 335 S., Abb.; Tab.; Lit.(wirtsch.Diss.; Münster 1987)
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Ökonometrie, Wirtschaftsgeschichte, Wohnungsbau, Industrialisierung, Investition, Zeitreihenanalyse, Baukosten, Konjunktur, Wirtschaftsentwicklung, Baugeschichte, Stadtgeschichte, Bebauung, Wohnungswesen, Wirtschaft, Wohnungsmarkt
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Reihe quantitative Ökonomie; 18