Die Gestalt des städtischen Raumes. Zur Wahrnehmung und Bewertung räumlicher Eigenschaften.
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DE
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Dresden
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ZLB: 4-2007/537
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DI
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Abstract
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Beschaffenheit und Erscheinung unterschiedlicher Gestalteigenschaften städtischer Räume und deren Wirkung auf den Betrachter. Durch einen Brückenschlag zwischen Städtebautheorie und Psychologie wird der Versuch unternommen, die Wahrnehmungsbedingungen für den Planenden verständlich zu machen und aus ihnen Schlussfolgerungen für die Gestaltung von städtischen Räumen abzuleiten. Die Arbeit vertritt die These, dass die Gestalt eines städtischen Raumes wesentlich zu dessen "Erfolg" als öffentlicher Raum beiträgt. Die Frage ist, wie wird die städtische räumliche Umwelt durch den Menschen wahrgenommen und bewertet? Nach einem Überblick über die Konzepte zum städtischen Raum in der Theorie des Städtebaus seit Ende des 19. Jhs. in der die unterschiedlichen Theorien entsprechend ihrer Ausrichtung den Kategorien "formale" (Camillo Sitte, Maertens und Schubert, Rob Krier, New Urbanism), funktionalistische" (Stübben, CIAM/Le Corbusier, Scharoun, Schwagenscheidt, Göderitz,Rem Koolhaas) und "semantische" Ansätze (Gartenstadt/Unwin, Bruno Taut, Speer, Aldo Rossi und Alexander, Venturi, Rowe, Koetter) zugeordnet und hinsichtlich ihrer Aussagen zur Gestaltung, Erscheinung und Wirkung von städtischen Räumen erörtert werden, werden Theorien und Forschungsergebnisse der Wahrnehmungspsychologie und der Psychologischen Ästhetik vorgestellt. Diese Prinzipien werden auf die spezielle Wahrnehmungssituation, in der sich ein Betrachter in seiner räumlichen Umwelt befindet, angewendet und es werden Thesen über die Wirkung einzelner physischer Eigenschaften eines Stadtraumes abgeleitet. Einige dieser Annahmen werden beispielhaft in einem empirischen Test überprüft. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Gestaltungsmaßnahmen, die die einzelnen raumbildenden Elemente zu einer zusammenhängenden, eindeutigen Raumgestalt fügen und gleichzeitig eine differenzierte, vielfältige Gliederung des Raumes erzeugen, durch den Betrachter bevorzugt werden. goj/difu
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254 S.