Nutzerzufriedenheit im Passivhaus - eine Bestandsaufnahme.
Wohnbund
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Wohnbund
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DE
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München
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1021-979X
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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893
BBR: H 893
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Abstract
Passivhäuser werden immer beliebter. Nach dem Bau des ersten Pilotprojektes in Darmstadt im Jahr 1991 nahm die Anzahl der Passivhäuser beständig zu. Aktuell wird von etwa 13.000 bewohnten Passivhäusern in Deutschland ausgegangen. Die Zufriedenheit der Bewohner mit dem Passivhaus ist mittlerweile in einer Reihe von sozialwissenschaftlichen Evaluationen untersucht worden, deren Erkenntnisse häufig eine Grundlage für Weiterentwicklungen und Verbesserungen der Passivhauskomponenten bildeten. Da der Passivhausstandard anfänglich ausschließlich im Neubau von Eigenheimen, dabei vor allem Reihenhäusern, realisiert wurde und erst etwa ein Jahrzehnt später auch in den Geschosswohnungsbau Einzug hielt beziehungsweise als Option für Bestandssanierungen in Frage kam, dominieren Nutzerstudien, in denen Eigentümerhaushalte zu ihren Erfahrungen mit dem Passivhaus befragt wurden. In dem Beitrag werden die Ergebnisse einiger Studien zusammengefasst dargestellt. Im Fazit wird festgehalten, dass in den untersuchten Passivhäusern mit ihrer Wohnsituation sehr zufriedene Nutzer wohnen, die mit den technischen Besonderheiten des Passivhauses gut klar kommen. Besondere Wertschätzung erfahren die gute Luft- und Wärmequalität bei niedrigen Heizkosten. Verhaltensumstellungen wie beispielsweise im Hinblick auf das Geschlossenhalten der Fenster oder das höhere Temperaturniveau im Schlafzimmer, werden nach einem gewissen Eingewöhnungsprozess gut akzeptiert und tragen dazu bei, dass das Wohnen im Passivhaus als Erweiterung des Wohnkomforts wahrgenommen wird. Störende Faktoren wie beispielsweise die als zu trocken empfundene Luft, bewegen sich auf kleinem Niveau und lassen sich längerfristig durch technische Innovationen lösen.
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Wohnbund-Informationen
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Nr. 1
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S. 10-12