Verschleißmessung von Trolleybus-Fahrdrähten. T. 1.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808

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Abstract

Weltweit werden in zirka 300 Städten Trolleybusse (auch Oberleitungsbusse oder O-Busse genannt) im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eingesetzt. In Europa sind es 148 Städte, die Trolleybusse in ihr Verkehrsangebot aufgenommen haben. In den letzten Jahren erfährt der Trolleybus in mehreren europäischen Städten eine Renaissance. Der Grund dafür liegt unter anderem in der deutlich kostengünstigeren Infrastruktur gegenüber schienengebundenen Fahrzeugen. Außerdem sind Trolleybusse gegenüber Bussen mit Verbrennungsmotor umweltfreundlicher. Der rein elektrisch betriebene Busbetrieb ist trotzdem meist mit Problemen behaftet, denn für einen Trolleybus-Betrieb müssen Fahrleitungen errichtet werden. Doch die Technologie hat sich seit mehr als hundert Jahren bewährt und inzwischen weiterentwickelt. So haben zum Beispiel einige Trolleybusse ein duales Antriebssystem, so dass die Busse nicht unbedingt unter Fahrdrähten fahren müssen, sondern auf Strecken ohne Fahrdraht die elektrische Leistung aus mitgeführten Batterien beziehen können. Da für die Fahrleitungen entlang der Strecken ein Stromnetz bereitgestellt wird, können aus diesem Netz auch Stromtankstellen für den Individualverkehr bereitgestellt werden und damit die Schaffung einer Infrastruktur für den elektromobilen Individualverkehr befördern. Durch die Form des Stromentnahmesystems von Elektrofahrzeugen verschleißen die Fahrdrähte anders als bei Straßenbahnen oder Vollbahnen. Wegen der unterschiedlichen Verschleißformen existierten bisher keine ausreichend genauen Verschleiß-Messsysteme. Die Deutzer Technische Kohle GmbH hat sich dieser Aufgabe angenommen und eine Messmethode entwickelt, die in dem Beitrag vorgestellt wird. Mit dem neuen System wird der Verschleiß bei normaler Streckengeschwindigkeit genau vermessen und die Schwachstellen werden erfasst.

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Verkehr und Technik

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S. 9-12

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