Eindämmung des Drogenmißbrauchs zwischen Repression und Prävention.

C.F. Müller
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C.F. Müller

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Heidelberg

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ZLB: 95/3177

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S

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Abstract

Die Drogenproblematik löst in der Öffentlichkeit große Besorgnis aus. Sie ist zum Gegenstand heftiger rechtspolitischer Auseinandersetzungen geworden. Der Vortrag untersucht, inwieweit bisher eine Eindämmung des Drogenmißbrauchs gelungen ist und welche Beiträge Strafrecht, Therapie und Prävention hierzu leisten können. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, daß sich die Problematik in den letzten Jahrzehnten verschärft hat, der Mißbrauch illegaler Drogen aber weiterhin eingegrenzt ist. Ein Beitrag des Strafrechts zur Eindämmung des Drogenmißbrauchs wird als notwendig und legitim angesehen, ein Ausbau der Therapie befürwortet und der Prävention grundlegende Bedeutung beigemessen. Eine grundlegende Wende in der Drogenpolitik erscheint daher nicht angezeigt. Erforderlich ist freilich die gesellschaftliche Grundentscheidung für das Ziel der Eindämmung des Drogenkonsums und die Erhaltung und Stärkung des Konsenses hierüber. difu

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33 S.

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Schriftenreihe; 217