Politische Kultur und Systemtransformation in Rumänien. Lokalstudie zu der Stadt Temeswar.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/3793

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DI
S

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Dem unerwarteten Zusammenbruch der osteuropäischen "realsozialistischen" Systeme folgte eine fragmentarische nachrevolutionäre Entwicklung, deren aufspaltende Tendenzen und Ergebnisse weitreichende Folgen haben. Unter den neuen Bedingungen demokratischer Selbstbestimmung überwiegt die Tendenz zur Auflösung jener staatlichen Systeme, deren Integration in einer verordneten politischen Staatsnation gründete. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung kollektiver Wertorientierungen für den Systemwechsel und ihre möglichen funktionalen Eigenschaften bei der Grundlegung einer neuen Gesellschaftsordnung zu analysieren. Der für die Analyse erforderliche theoretische Bezugsrahmen wird aus den Ergebnissen der "Politische-Kultur-Forschung" abgeleitet. Im Zusammenhang der Systemtransformation wird untersucht, inwieweit Ausprägungen der politischen Kultur als Grund für die Ablösung der "real-sozialistischen" Gesellschaft wirkten. Diese Perspektive führt logischerweise zu den Handlungen jener lokal (in der Stadt Temeswar) organisierter Werteträger, deren kollektive Gehorsamsverweigerung den Systemwechsel in Rumänien auslösten. Die Analyse der kulturellen Ausprägungen zeichnet im ersten Teil der Arbeit die historischen Voraussetzungen (insbesondere unter der Herrschaft von Gheorghiu-Dej und Ceausescu) für die Herausbildung politischer Werteorientierungen nach und versucht im zweiten empirischen Teil, die wichtigsten Erfahrungsschwerpunkte (Werteorientierungen/Einstellungen) inhaltlich zu definieren. sg/difu

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VII, 310 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 31 - Politikwissenschaft; 280