Die Kriminalität der Strafunmündigen in der modernen Großstadt. Eine pädagogisch-psychologisch-soziologische Untersuchung anhand von Unterlagen der Kriminalpolizei München, des Stadtjugendamtes München, des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Bundeskriminalamtes.
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SEBI: 78/5761
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DI
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Abstract
Aufgrund einer systematischen Darstellung authentischen Materials versucht die Autorin Aufschlüsse über Art und Ursachen der Kriminalität bei Kindern unter 14 Jahren zu gewinnen. Untersucht und ausgewertet werden aus den im Titel genannten Statistiken herausgesuchte Fälle von 1059 Jungen und 244 Mädchen der Jahrgänge 1948 - 1952. Als häufigste Delikte werden bei den Mädchen ,,Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit'' (53Prozent aller Fälle) und Eigentumsdelikte (16Prozent) festgestellt; bei den Jungen überwiegen die Eigentumsdelikte (39Prozent) und Sachbeschädigungen (15Prozent). Die überwiegende Mehrzahl der kindlichen Täter besucht die Volks- oder Hilfsschule. Oie Analyse der Fälle ergibt, daß viele Delikte aus dem Zeitgeist, aus der Psyche des Kindes oder aus einer phasensspezifischen Krisenhaltung heraus zu verstehen sind und daher nicht vorschnell als ,,kriminell'' gebrandmarkt werden sollten. In der Darstellung der einzelnen Fälle wurden allzu weitgehende Interpretationen vermieden, weil sich die Psyche des Kindes wie des Menschen überhaupt letzten Endes jeder Festlegung entziehe. bg/difu
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Kinderkriminalität, Kriminalität, Strafunmündiger, Soziographie, Sozialwesen, Sozialarbeit
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München: (1964), 185 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Kinderkriminalität, Kriminalität, Strafunmündiger, Soziographie, Sozialwesen, Sozialarbeit