Die Rolle von Familienzentren für den Aufbau von Präventionsketten in Kommunen.

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DI
EDOC

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Abstract

Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben geringere Chancen gesund aufzuwachsen, als Kinder aus Familien, die ein höheres Einkommen, einen höheren Bildungsstand und eine bessere berufliche Stellung haben. Der Aufbau von kommunalen Präventionsketten gilt im Zusammenhang mit der Verringerung dieser gesundheitlichen Ungleichheit als erfolgsversprechende Strategie. Im Zentrum der Arbeit steht die Beantwortung der Frage, ob Familienzentren in den unterschiedlichsten Kommunen eine Schlüsselfunktion beim Aufbau von Präventionsketten einnehmen können. Als InterviewpartnerInnen wurden VertreterInnen ausgewählt, die in ihrer Kommune am Aufbau einer Präventionskette beteiligt sind und über Familienzentren verfügen. Die nachhaltige Förderung von Familienzentren und die regelmäßige Weiterbildung der MitarbeiterInnen ist von zentraler Bedeutung für einen effektiven Kinderschutz, zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit, zur Prävention von Kinder- und Familienarmut und um insgesamt allen Kindern und Jugendlichen positive Entwicklungs- und Teilhabechancen zu gewährleisten.

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78 S.

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