"Generation 21" der Stadtentwicklungsplanung: zukunftsbeständige Stadtentwicklung durch Lokale Agenda 21? Zum Stand der Diskussion in Deutschland.
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Datum
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Bandtitel
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
Sprache
ISSN
0034-0111
ZDB-ID
Standort
BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IfL: I 378 - 1996,2/3
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IfL: I 378 - 1996,2/3
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Agenda 21, die als Abschlußdokument der VN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet wurde, betont in ihrem Kapitel 28 die wichtigste Rolle der Kommunen bei der Erzielung globaler Erfolge in Richtung einer "nachhaltigen, zukunftsbeständigen Entwicklung" (sustainable development). Sie gibt den Kommunen die Aufgabe, bis zum Jahr 1996 mit allen Gruppierungen ihrer Bürgerschaft in einen Konsultationsprozeß einzutreten, mit dem Ziel, einen Konsens über eine Lokale Agenda 21 zu erzielen. Eine Lokale Agenda 21 ist ein langfristiger, kommunaler Aktionsplan für die künftige Entwicklung der Kommune, in dem es gilt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung gleichermaßen einzubeziehen, wie die Erhaltung und Pflege ihrer natürlichen Ressourcen. Alle Recherchen zeigen, daß es in Deutschland bisher keine "fertige" Lokale Agenda 21 gibt, die Diskussion darüber jedoch zunehmend in Gang kommt. Eine im Auftrag des Bundesbauministeriums vom Internationalen Rat für Kommunale Umweltinitiativen (ICLEI) angefertigte Studie zeigt, daß es viele Berührungspunkte und Gemeinsamkeiten zwischen integrierter Stadtentwicklungsplanung und Lokaler Agenda 21 gibt, eine Gleichsetzung jedoch nicht korrekt wäre. Die Lokale Agenda sollte von der Stadtentwicklungsplanung nicht als überflüssig oder gar bedrohlich abgetan werden, vielmehr bietet sie die Chance für eine "Generation 21" der Stadtentwicklungsplanung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. - (Verf.)
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Raumforschung und Raumordnung
Ausgabe
Nr.2/3
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Seiten
S.118-128