Theater oder Propaganda? Die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main 1933-1945.

Kramer
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Kramer

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DE

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/580

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Zusammenfassung

Der Gleichgestaltung durch das NS-Regime konnte sich letztlich keine Institution oder Vereinigung entziehen. Schon während der Wahlkämpfe waren Rundfunk, Kino, Theater und unaufhörliches Provozieren der Gegner und des Staates als wichtiger Propagandateil der NSDAP angesehen worden. Demzufolge waren alle öffentlichen Einrichtungen bis Anfang 1935 fest in der Hand des neuen Regimes. Am Beispiel der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main werden die Einflüsse und Einflußnahmen untersucht, die sich sowohl für den Spielplan, für Tourneen als auch Besetzungslisten ergaben. Mit Hilfe von Einzelschicksalen von entlassenen jüdischen Theaterleuten und detaillierten Statistiken soll eine Theaterstruktur aufgedeckt werden, die die ungeheuerlichen Vorgänge in Kunst- und Kulturbereich nachträglich aufklären soll. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Darstellung eines überschaubaren Berichts zur Veränderung der politischen Situation und zum persönlichen Verhalten vieler Kulturleiter, Intendanten, Schauspieler und Mitarbeiter in einer schwierigen Zeit. Dabei steht die Analyse des Spielplans unter dem Generalintendanten Hans Meissner und dem Chefdramaturgen Friedrich Bethge im Mittelpunkt. mabo/difu

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544 S.

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Studien zur Frankfurter Geschichte; 40