Die Zukunft der Windenergie in Bayern nach Einführung der 10 H-Regel.
Steiner
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Steiner
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DE
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Stuttgart
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0303-2493
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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Die Energiepolitik in Bayern verläuft widersprüchlich. Noch nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sollte die Windenergie beschleunigt ausgebaut werden. Mit der Einführung der "10 H-Regelung", die die 10-fache Anlagenhöhe als Abstand zur Wohnbebauung fordert, schrumpft die verfügbare Fläche auf ein so geringes Maß, dass der Ausbau der Windenergie nahezu zum Erliegen kommt. Nicht nur die Ziele des eigenen Energiekonzepts zum Ausstieg aus der Kernenergie rücken damit in weite Ferne, auch bleiben Möglichkeiten zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten ungenutzt, die wichtige Impulse für die Entwicklung ländlicher Räume liefern könnten. Eine dezentrale, von lokalen Akteuren gestaltete Energiewende wird durch die 10 H-Regelung deutlich erschwert. Der Ausweg, die Regelung über die kommunale Bauleitplanung zu umgehen, ist komplex und politisch problematisch. Die weitere Rolle der Regionalplanung zu Steuerung der Windenergie in Bayern ist hingegen noch unklar.
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Nr. 6
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S. 631-643