Präferenzen betroffener Bürger beim Ausgleich von Landschaftsbildbeeinträchtigungen durch Windparks.

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

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DE

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Frankfurt/Main

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0931-0983

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ZLB: Kws 250,8 ZA 778
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717

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Abstract

Die Arbeit thematisiert eine Fragestellung, die der fortschreitende Ausbau der Windenergienutzung als Beitrag zur deutschen Energiewende aufwirft: Welche Präferenzen haben betroffene Bürger für die Verwendung von Ersatzgeldzahlungen, die beim Bau von Windkraftanlagen geleistet werden müssen? Die Präferenzermittlung erfolgt mittels eines Discrete Choice Experiments mit 228 Anwohnern von Windparks in Schleswig-Holstein. Mittels Latent Class-Modellen werden vier unterschiedliche Präferenzcluster unter den Probanden identifiziert. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Betroffene hinsichtlich der Verwendung von Ersatzgeldern mehrheitlich eine Schonung von Agrarflächen wünschen und stattdessen einen höheren Nutzen aus Infrastrukturmaßnahmen als aus Biotopen ziehen. Eine strikte Vor-Ort-Investition der Gelder wird nicht postuliert. Flächenentsiegelung als Kompensationsmaßnahme wird durchgehend abgelehnt. Es wird vorgeschlagen, seitens des Gesetzgebers neben der bestehenden naturschutzrechtlichen Ausgleichspflicht nach §15 BNatSchG einen zweiten Kompensationsrahmen für die Vor-Ort Kompensationen der von Windparkprojekten betroffenen Bürger zu schaffen.

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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

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Nr. 1

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S. 1-29

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