Gesellschaftliches Lernen im politischen Diskurs. Eine Fallstudie über das Braunkohlentagebauvorhaben Garzweiler II.
Leske + Budrich
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Leske + Budrich
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DE
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Opladen
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ZLB: 2001/456
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DI
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Abstract
Der Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist die auf vorhergehenden Forschungsergebnissen beruhende Einschätzung, dass die Aushandlung des umstrittenen Tagebauvorhabens Garzweiler II zwischen Bürgerinitiativen, Parteien, staatlicher Verwaltung und den beteiligten Wirtschaftsunternehmen einen gesellschaftlichen Lernprozess repräsentieren könnte, in dem Facetten eines umfassenderen Struktur- und Wertewandels thematisiert, fokussiert, bearbeitet und damit der soziologischen Beobachtung zugänglich gemacht werden. Die empirische Untersuchung ist um folgende Fragen zentriert: In welcher Weise und durch welche Akteure werden Unsicherheiten der Entscheidung thematisiert und bearbeitet? In welchem Maße entsteht prozessbezogen neues Wissen über den Entscheidungsgegenstand? In welchem Umfang werden im Aushandlungsprozess neue, vorher nicht wahrgenommene materielle Entscheidungsoptionen sichtbar? Wieweit fördern die Diskurserfahrungen bei den Beteiligten Vertrauen und Selbstvertrauen in die Fähigkeit zu demokratischer Konfliktlösung? In welcher Form entstehen neue Verfahren demokratischer Konfliktlösung? In der Untersuchung wird gesellschaftliches Lernen als reziproken Prozess konzipiert. Die vier Falldarstellungen bieten umfangreiches Material, um die hier formulierten Fragen beantworten zu können. sg/difu
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279 S.
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Forschung Politikwissenschaft; 71