Konstellation, Kooperation und Koordination. Faktoren des Handelns regionaler Akteure. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Städteregion Aachen.

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DI
EDOC

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Vor dem Hintergrund der Konzepte des akteurszentrierten Institutionalismus und regional governance, welches netzwerkartige Prozesse auf regionaler Ebene mit Beteiligung von Stakeholdern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Regionalentwicklung umfasst, wird die Fragestellung überprüft: Wie können Erneuerbare Energien und Energieeffizienz auf regionaler Ebene durch die beteiligten Akteure organisiert und koordiniert werden? 1. Welche Akteure engagieren sich in den Bereichen Erneuerbare Energien (EE) und Energieeffizienz (EnEff), und wie lässt sich deren Zusammenarbeit darstellen? 2. Welche Chancen bietet die regionale Ebene um Potenziale zu systematisieren, zu bündeln und zu mobilisieren? 3. Wie lassen sich EE und EnEff auf regionaler Ebene durch die beteiligten Akteure organisieren und koordinieren (i.S.v. regional governance)? 4. Kann eine regional governance für die Themen EE und EnEff identifiziert werden und welche Schlussfolgerungen ergeben sich dadurch? Die Arbeit gliedert sich in fünf inhaltliche Teile: In einem ersten Teil A erfolgt die theoretische Konzeption der Arbeit, in Teil B die methodische Konzeption der Analyse. In der Ergebnisdarstellung der Analyse wird durch die Bevölkerungsbefragung aufgezeigt, dass regionale Kooperationen über positive Ausgangsbedingungen verfügen, wobei die Betrachtung konkreter Projekte zeigt, dass Standortentscheidungen offener Planungsverfahren bedürfen. Eine Dokumentenanalyse betrachtet die Verankerung des Forschungsgegenstandes in der Region. Dieser wird in vielfältiger Weise (Planwerke, Konzepte, Projekte, Maßnahmen, Anlagen) verfolgt. Die strukturierte Inhaltsanalyse der Experteninterviews gibt Aufschluss über die Energieakteure und ihre Zusammenarbeit, die regionalen Potenziale und Koordinationsmöglichkeiten sowie eine Diagnose zu etwaigen regional governance Strukturen. In einer abschließenden Schlussbetrachtung werden in Teil E die verschiedenen Ergebnisse auf die theoretischen Grundlagen zurückgeführt.

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294 S.

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