Stadträumliche Gestaltqualitäten und Identitätsbildung - Konzeptuell-methodischer Ansatz für empirische Untersuchungen in einem innerstädtischen Wohn-Mischgebiet.

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Berlin

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ZLB: 95/3181-4
IfL: Z 497 - 8

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Abstract

Der hier ausführlich dargestellte konzeptuell-methodische Ansatz für empirische Untersuchungen zur Aufdeckung von Einflüssen "weicher" Standortfaktoren auf Identifikationsprozesse markiert einen Zwischenstand in der Bearbeitung eines 1994 am IRS begonnenen Projektes. Es wird die Position entwickelt, daß die kulturellen Varietäten und insbesondere auch die visuellen Gestaltqualitäten von Stadt und Region die Einmaligkeit des Standortes - 'genius loci' - prägen, also im besten Sinne zur räumlichen Identität einer regionalen oder lokalen Situation beitragen. Anhand empirischer Untersuchungen in einem innerstädtischen Wohn- Mischgebiet in Berlin-Friedrichshain soll der Versuch unternommen werden, Ansätze zu finden, um Vorstellungsbilder vom Wohnmilieu beschreiben und typisieren zu können. Ziel ist es, neue Wege zu einer 'Raumvorsorge vor Ort' zu finden, deren Anliegen es ist, raumbezogene Verbundenheit und Handlungsbereitschaft der 'Betroffenen' aufzuspüren und die so erkundeten Innenbilder als Wissensbasis sozial-räumlichen Milieus in einen Dialog mit expertenspezifischen Konzepten zu bringen, um zusammen raumbezogene Lebensqualität neu zu entdecken und zu sichern. irs/difu

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S. 61-82

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Regio; 8