Hilfreicher Zwang. Entwicklungen im Zeitalter der TASi.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

In den Medien wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Entsorgungskapazitäten erschöpft sind und ein Entsorgungsnotstand in Deutschland besteht. In dem Beitrag wird vor diesem Hintergrund eine vorläufige Bilanz ein Jahr nach der Umsetzung der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) gezogen. Vorbehandlungsanlagen wie Müllverbrennungsanlagen (MVA) und Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen (MBA) sind derzeit teilweise bis an die Belastungsrenzen ausgelastet. Manche Endanlagen nehmen zeitweise trotz vertraglich fest vereinbarter Mengen und Konditionen keine Abfälle mehr an und viele Entsorgungsunternehmen haben inzwischen tonnenweise Abfall zwischengelagert, weil der Absatzweg nicht funktioniert. Deutliche Preissteigerungen waren die Folge der geschilderten Entwicklungen. Trotzdem wird die Meinung vertreten, dass durch Steuerung der Mengenströme die Abfallmengen noch zu bewältigen sind. Denn effizientes Stoffstrommanagement ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbs- und Überlebensfähigkeit eines Unternehmens in der Entsorgungswirtschaft geworden. Es gilt, eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffströme verschiedenster Qualitäten abnehmergerecht aufzubereiten und zu vermarkten, was auch logistisch zu größeren Herausforderungen führt. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 6

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S. 28-31

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