Muslime in der Schule.

Boorberg
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Boorberg

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München

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0522-5337

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ZLB: 4-Zs 987

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RE

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Abstract

Ungefähr vier Millionen Muslime leben in Deutschland. Mit ihren Kindern ist muslimische Präsenz Alltag in deutschen Schulen. Zumeist unterscheiden sie sich in ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen nicht von den Mitschülern. Existierende Probleme beruhen ganz vorwiegend auf der Migrationsgeschichte mit ihren noch nicht bewältigten Defiziten bei allen Beteiligten. Dennoch stellt sich für die Schulpraxis auch eine Fülle neuer Fragen, die mit der religiösen Orientierung in Zusammenhang stehen. Auch das Schulwesen ist faktisch in einen christlich-kulturellen Kontext eingebunden. Das religionsoffene Verfassungsrecht des säkularen deutschen Staats erfordert jedoch eine angemessene Berücksichtigung der religiösen Anliegen von Minderheiten im Spannungsfeld zwischen staatlichem Bildungs- und Erziehungsauftrag und religiöser Selbstbestimmung. Das betrifft vor allem diejenigen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, die sich an die orthopraktischen Gebote des Islam gebunden fühlen. Der Beitrag soll aufzeigen, welche Fragen hierbei auftreten können, und wie möglichst effiziente und schonende Lösungen in der schulischen Alltagspraxis gefunden werden können.

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Bayerische Verwaltungsblätter

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Nr. 9

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S. 257-264

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