Der Wandel der Bevölkerungsstruktur in der Stadt Bad Honnef. Analyse der natürlichen und räumlichen Bevölkerungsbewegungen im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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DE

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Bonn

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ZLB: 92/1974-4

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DI

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Abstract

Der Zusammenhang von sozialökonomischer und demographischer Entwicklung ist für Groß- und Mittelstädte wesentlich besser dokumentiert als für Landgemeinden und die sich aus diesen entwickelnden Kleinstädte. Die vergleichsweise gute Quellenlage für das rheinische Bad Honnef erlaubt jedoch eine exemplarische Untersuchung. Als Kurort nahe den Großstädten Köln und Bonn entwickelte sich Bad Honnef im betrachteten Zeitraum, dem 19. Jahrhundert und dem Beginn des 20. Jahrhunderts bis 1914, zu einer "Rentner- und Pensionärsstadt". Auf die Ortsteile mit dieser Funktion konzentrierte sich auch die Zuwanderung, wobei mit der wachsenden Spezialisierung der Stadt im Verhältnis zum Umland der Anteil von Frauen an den Zuwandernden stieg, gemäß dem sich verändernden Arbeitsplatzangebot. Umliegende Ortsteile dagegen waren noch lange agrarisch-handwerklich geprägt. Dieser Konstanz der Produktionsstruktur entspricht dort auch eine hohe Konstanz der Bevölkerungsentwicklung. mneu/difu

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318 S.

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