Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen. Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg

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Potsdam

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ZLB: 4-2004/3072
IFL: 2000 B 0413 - 41

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FO

Abstract

Die Pendelwanderung sozialversicherungspflichtig beschäftigter Brandenburger zwischen Wohn- und Arbeitsort hat seit Beginn der 90er Jahre kontinuierlich zugenommen sowohl im Nah- als auch im Fernpendeln. Das Gros der Verflechtungsbeziehungen entfällt auf die Metropole Berlin: 69,8 % der aus Brandenburg auspendelnden und 61,7 % der nach Brandenburg einpendelnden Beschäftigten fahren nach Berlin zur Arbeit bzw. kommen von dort, wobei Frauen leicht überproportional von den arbeitsmarktpolitischen Entlastungswirkungen des Pendelns partizipieren. Durch erhebliche Auspendlerüberschüsse wird der Arbeitsmarkt Brandenburgs entlastet: Gemessen an der Zahl der abhängigen Erwerbspersonen im Land lag die Entlastungswirkung im Jahr 2002 bei 9,6 %, während sie 1993 erst 5,7 % betrug. Diese arbeitsmarktpolitische Entlastungswirkung stellt sich in den Teilräumen des Landes unterschiedlich dar. Der engere Verflechtungsraum musste Beschäftigungsverluste von 7 % hinnehmen, der äußere Entwicklungsraum sogar von 12 %. Eine regional differenzierte Betrachtung von Arbeitsplatzdichte und Beschäftigungssituation ergibt Hinweise auf die erforderliche Neuabgrenzung der Gebietskulisse von Förderprogrammen, so auch solcher zum Einsatz der Europäischen Strukturfonds. Durch die Pendlerverflechtungen mit Berlin und aufgrund anhaltender Suburbanisierungsprozesse ist ein weiterer Anstieg des Pendlersaldos zu erwarten und damit auch eine weitere Entlastung des Brandenburger Arbeitsmarktes. goj/difu

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115 S.

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LASA-Studie; 41