Algenmonitoring als Grundlage für das Abflußmanagement in der Sihl.

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CH

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Baden

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0377-905X

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IRB: Z 1089
TIB: ZS 4863

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Abstract

Die Sihl, ein Voralpenfluß, weist seit der Schaffung des Sihlsees in den Jahren 1932 bis 1937 kein natürliches Abflußregime mehr auf. Der Sihlsee bewirkt gegenüber früher eien ansehnliche Reduktion der Sihlohochwasserspitzen. Sichtbare Auswirkungen der veränderten Hydrologie sind beispielsweise die Veralgung der Flußsohle, welche darüber hinaus durch die Einleitung gereinigten Abwassers aus diversen Kläranlagen gefördert wird, und die Verstopfung des Lückensystems der Gewässersohle (Kolmation) aufgrund der verstärkten Sedirnentation von Feinmaterial. Zudem wurde vermutet, daß die Fischsterben in verschiedenen Sommern in Zusammenhang mit den Algenwucherungen sehen könnten. Es war erforderlich Kenntnis zu gewinnen über die Wirkung unterschiedlicher Abflüsse hinsicht-lich der Reduktion des Algenbewuchses und der Spülung des Lückensystems der Gewässersohle. Es werden die Untersuchungsergebnisse von 1990 bis 1992 zusammengefaßt. Basierend auf den Untersuchungsergebnissen wird ein Überwachungs- und Handlungskonzept zur Vermeidung von Algenwucherungen in der Sihl vorgestellt, welches Abflußdaten und ein Algenmonitoring einbezieht.

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Wasser, Energie, Luft

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Nr.3/4

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S.55-59

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