Globalisierung ohne Grenzen? Die regionale Struktur des Welthandels.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 2002/1031

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DI

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Abstract

Die Globalisierung ist ein weltweiter Abbau von Marktsegmentierungen aufgrund zunehmender internationaler Verflechtung und gleichzeitiger Homogenisierung der Märkte. Das Ergebnis dieses Prozesses ist eine fortschreitende Deterritorialisierung der Produktion und ein schwindender Einfluss von Distanzen im Welthandel. Die vermehrte Bildung regionaler Handelsblöcke wird häufig als einzige Gegenkraft zum Globalisierungsprozess angesehen. Empirisch lässt sich allerdings auch unabhängig von Regionalismustendenzen eine Konzentration außenwirtschaftlicher Verflechtungen im Rahmen funktionaler Regionen beobachten. Ziel ist, einen tieferen Einblick in die Entwicklung und das tatsächliche Ausmaß der Globalisierung des Welthandels zu vermitteln. Es werden theoretisch und empirisch Globalisierungshemmnisse herausgearbeitet, die sich aus dauerhaften geographischen, ökonomischen, politischen und kulturellen Faktoren ergeben. Verschiedene Methoden zur Identifikation und Analyse funktionaler Regionen werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit beurteilt. Die Entwicklung der regionalen Struktur des Welthandels wird über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten betrachtet. difu

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354 S.

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Schriften zu internationalen Wirtschaftsfragen; 31