Zunftgesetzgebung und Zunftverwaltung Brandenburg-Preußens in der frühen Neuzeit.

Peitsch, Dietmar
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1984

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SEBI: 86/5364

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Zusammenfassung

Das deutsche Zunftwesen ist in vielerlei Hinsicht beispielhaft für gesellschaftliche, soziale und juristische Entwicklungen in Deutschland gewesen. Die Entstehungsgeschichte der Zünfte, ihre Aufgaben, ihre Rechte und Pflichten standen stets in einem unmittelbaren Zusammenhang sowohl mit den herrschenden politischen und verfassungsrechtlichen Anschauungen als auch mit der praktischen Regierungspolitik. Die Zünfte waren nicht nur Wirtschaftsvereinigungen, sie dienten nicht nur den handwerklichen und sozialen Interessen ihrer Mitglieder, sondern sie hatten darüber hinaus auch eine ganz bestimmte politische Funktion im Staatsgefüge zu erfüllen. Der Autor will an Hand von Quellen die Entwicklung der preußischen Zunftgesetzgebung und Zunftpolitik darstellen, um herauszuarbeiten, auf welche Weise staatliche Organe auf die Zunftgenossenschaften Einfluß nahmen, wie einerseits obrigkeitliche Aufsichtsbefugnisse herausgebildet, andererseits genossenschaftliche Selbstverwaltungsrechte beschränkt wurden und in welcher Weise sich Kompetenzen zwischen Zunftorganen und staatlichen Institutionen (hier vor allem: der "guten Policey") verlagerten. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich bis zur Einführung der Gewerbefreiheit. chb/difu

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Frankfurt/Main: Lang (1984), ca. 210 S., Lit.(jur.Diss.; FU Berlin 1984)

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 2 - Rechtswissenschaft; 442

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