Chemnitz, Karl-Marx-Stadt, Chemnitz. Erste Tagung der Sächsischen Akademie der Künste, Abteilung Baukunst zu Problemen der Chemnitzer Stadtplanung und Stadtgestaltung.

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Chemnitz

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ZLB: 97/3736-4

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Der Band gibt Vorträge und Diskussionen zu den Themen der Entwicklung der Chemnitzer Region bis 1945, der Chemnitzer Industriearchitektur, der Architektur der 20er Jahre der Stadtgestaltung von 1945 bis 1989 und der heutigen Entwicklung der Stadt wieder. Als Industriestadt bildete Chemnitz sich um 1860 heraus. Zur Jahrhundertwende beschäftigte allein die "Sächsische Maschinenfabrik" 5000 Arbeiter und Angestellte. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt mit ihren Industrieanlagen fast vollständig zerstört. Die Karl-Marx-Stadt der DDR war Bezirkshauptstadt. Von entscheidender Bedeutung für das architektonische Gepräge wurde die Industrialisierung des Bauens. Heutige Planungsaufgaben ergeben sich u.a. aus einem Überhang an Gewerbeflächen "auf der grünen Wiese" und der Notwendigkeit einer Neugestaltung der Innenstadt. Deren alte Strukturen wurden durch die Entwicklung der vergangenen 50 Jahre neu geprägt. So wurden Dienstleistungs- und Kultureinrichtungen nicht mehr im alten Ring errichtet. Ein städtebaulicher Wettbewerb von Anfang der 90er Jahre zielte darauf ab, die Strukturen der Innenstadt klarer zu definieren. eh/difu

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54 S.

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