Auswirkungen der Verwaltungsreform in ländlichen Gemeinden. Dargestellt an 14 Gemeinden in Baden-Württemberg.

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SEBI: 76/1738
DIFU: Wiss096

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Zusammenfassung

Die Zusammenhänge zwischen der Verwaltungseinheit und der ,,sozialen Gemeinde'' werden am Beispiel der 1968 begonnehen Verwaltungsreform in Baden-Württemberg empirisch untersucht. Befragt wurden 750 Personen mit einem standardisierten Fragebogen aus selbständig gebliebenen Gemeinden, in eine Stadt eingegliederten Orten sowie aus Orten in einer durch Zusammenschluß mehrerer Gemeinden neu gebildeten Großgemeinde. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, daß die Verwaltungsreform die Bürokratisierung des öffentlichen Lebens im ländlichen Raum beschleunigt und teilweise erst in Gang setzt. Die Bürokratie, allein anhand von Rechtsnormen und Akten entscheidend, macht sich von politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Einflüssen der Betroffenen unabhängig - eine Entwicklung, die bisher nur in Städten zu beobachten war. Ferner werden die kommunalen Selbstverwaltungsorgane durch eine bürokratische Verwaltung ersetzt, die Beziehungen zwischen Bürger und Verwaltung formalisiert; die Kommune-Gedanken marxistischer und liberaler Provenienz sind damit obsolet geworden.

Beschreibung

Schlagwörter

Verwaltungsreform, Ländliche Gemeinde, Kommunale Selbstverwaltung, Verwaltungsorganisation, Partizipation, Verwaltung, Soziologie

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Stuttgart: Ulmer (1975), 206 S., Tab.; Lit.; Zus.(soz.Diss.; Hohenheim 1975)

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Verwaltungsreform, Ländliche Gemeinde, Kommunale Selbstverwaltung, Verwaltungsorganisation, Partizipation, Verwaltung, Soziologie

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Hohenheimer Arbeiten. Reihe Agrarökonomie; 82