Die neue Umweltinformationsrichtlinie im Spannungsfeld von europäischer Eigentumsgewährleistung und privatem Informationsinteresse.
Heymann
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Datum
2006
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Herausgeber
Heymann
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
Sprache
ISSN
0012-1363
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 61
BBR: Z 121
BBR: Z 121
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Beitrag setzt sich mit der seit der Aarhus-Konvention zunehmenden Tendenz der Gemeinschaft auseinander, den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen zugunsten privater Informationsinteressen zu vermindern. Dieser Konflikt wird anhand der Novellierung der Umweltinformationsrichtlinie aufgezeigt. In deren Rahmen ist das Informationsrecht Privater erheblich verbessert worden. Die ursprüngliche Richtlinie räumte den Mitgliedstaaten die Möglichkeit ein, eine Regelung zu treffen, nach welcher der Auskunftsanspruch abgelehnt werden konnte, wenn die begehrten Informationen Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse darstellten. Nunmehr besteht für die Mitgliedstaaten zwar weiterhin die Möglichkeit, diesen Umstand als Ablehnungsgrund anzuerkennen, doch erfordert dies eine zugunsten des Informationsinhabers ausgefallene Abwägung. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, ob eine solche Abwägungsoffenheit mit dem auch im Gemeinschaftsrecht gewährleisteten Eigentumsschutz vereinbar ist. difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Deutsches Verwaltungsblatt
Ausgabe
Nr. 3
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 133-140