Besondere Strukturen wirtschaftlicher Benachteiligung im ländlichen Raum.

Weins, Werner
Keine Vorschau verfügbar

Datum

1987

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

ZZ

Erscheinungsort

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Die Quote der Einkommensarmut ist im ländlichen Raum geringer als in Stadtregionen. Ursachen dafür sind Unterschiede in den Bedarfsstrukturen (insbesondere Wohnungskosten), aber auch armutsverhindernde Haushaltsstrukturen. Die Quote der regulierten Armut (Sozialhilfequote) ist ebenfalls wesentlich geringer als in Stadtregionen. Dies ist nicht auf erhöhte Nichtinanspruchnahme von Sozialhilfe zurückzuführen. Strukturelle Abweichungen in der Armutspopulation können demographischen Unterschieden sowie dem in Städten unbedeutenden Sektor der Landwirtschaft zugerechnet werden. Es gibt eine ganz beachtliche Wohnungsarmut im ländlichen Raum. Sie ist zum größeren Teil Ausfluß von Einkommensarmut; umgekehrt bedeutet Einkommensarmut meist nicht auch Wohnungsnot oder potentielle Obdachlosigkeit, wie dies in Städten oft der Fall ist. In Zukunft ist eine zunehmende Nivellierung der Unterschiede zwischen städtischem und ländlichem Raum in bezug auf Besonderheiten der Armutsstruktur zu erwarten. - (Verf.)

item.page.description

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1987), H.9/10, S.569-575, Lit.

Seiten

Zitierform

Freie Schlagworte

Deskriptor(en)

Serie/Report Nr.

Sammlungen