Stärken und Schwächen unserer Dörfer - Wie könnte ein "Fitnessprogramm für die Zukunft" aussehen?

Kohlhammer
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Kohlhammer

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DE

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Stuttgart

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0342-2259

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ZLB: 4-Zs 408
BBR: Z 46
IRB: Z 1035

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Abstract

Stärken und Schwächen unterliegen starkem Wandel. In den meisten ländlichen Regionen Deutschlands hat es in den letzten Jahrzehnten starke inhaltliche und regionale Gewichtsverlagerungen gegeben. Die sehr unterschiedlichen Wachstums- und Stagnationsphasen sind an den jeweiligen Ortsbildern deutlich abzulesen. Doch die Stärken und Schwächen eines Dorfes liegen oft im Verborgenen. Bisweilen ist es schwer, die Potenziale und Schwächen zu erkennen und die inneren sowie äußeren Kräfte, die Dörfer entweder stark und lebendig werden oder in Lethargie erstarren lassen, zu identifizieren. Die Ausführungen in dem Beitrag bilanzieren die Stärken und Schwächen von Dörfern und versuchen, daraus ein Handlungsprogramm für die Zukunft abzuleiten. Als Stärken werden folgende Bereiche angesprochen: Naturnähe; Ökonomischer Bestand; Dichte der sozialen Beziehungen und Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement; Infrastrukturausstattung; Demographischer Aufbau; Ländliche Lebensstile; Zufriedenheit der Bewohner. Als Schwächenwerden anhaltende Verluste der traditionellen Wirtschaftspotenziale, anhaltende Infrastrukturverluste, Leerstand von Gebäuden in Ortskernen, zu wenig Arbeitsplätze für Höherqualifizierte, Abwanderung von Jugendlichen, zu wenig Integration von Zugewanderten sowie zu wenig Netzwerke beziehungsweise Kommunikation zwischen Vereinen, Bürgern und Behörden angesprochen. In die konkreten Handlungsfelder sind sowohl Analysen der verschiedenen Wissenschaften als auch Erfahrungen und Modellprojekte aus der Praxis eingegangen. Als wichtigste Aufgabe werden die bauliche, soziale und infrastrukturelle Revitalisierung der Ortskerne sowie die ökonomische Stabilisierung durch Wertschöpfung aus vorhandenen Ressourcen und vorausschauende Gewerbeflächenpolitik genannt.

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Der Landkreis

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Nr. 11

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S. 581-585

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