Die neuen Bundesländer als regionale Peripherie. Über das dialektische Verhältnis von Zentrum und Peripherie in einem entwickelten kapitalistischen Land. Eine Kritik neoliberaler und keynesianischer Theorien und Konzepte.

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Hamburg

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ZLB: 2004/2156

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DI

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Abstract

Der Zentrum-Peripherie-Konflikt in der Bundesrepublik wird in seiner Wechselbeziehung zu den Krisen und Korrekturen des kapitalistischen Akkumulationsmodells untersucht. Die Untersuchung der neuen Bundesländer als regionale Peripherie und ihre Entwicklungsperspektiven wird in der Arbeit auf der Basis der beiden Grundthesen erarbeitet: 1. Eine an den schöpferisch-zerstörerischen freien Markt orientierte Politik kann regionale Peripherisierungsprozesse nicht aufheben, sie ist im Gegenteil ihre Basis. Je offener der Markt ist, desto stärker begünstigt er die produktiveren Konzerne und Regionen in Konkurrenz zu den weniger kapitalkräftigen Gebieten. Das dominante Gesetz des Marktes ist nicht Angleichung, sondern die fortlaufende Selektion von Arm und Reich. Die höhere Produktivität der Zentren wird in freier Konkurrenz Aufträge, Kapital und Arbeitskräfte anziehen, die eine Verbesserung der Angebotsstruktur auslösen und so auf höherem Niveau wiederum Anziehungspunkt für Investitionen ist. 2. Auch eine antizyklische keynesianische Wirtschaftspolitik kann nur selten eine profitable Produktion in Gang setzen. Die Agglomerationsvorteile, die in anderen Regionen eine höhere Profitrate versprechen, können auch mit staatlichen Förderungen nicht in die Peripherien transformiert werden. sg/difu

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VIII, 215 S.

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