Serielles Bauen nach dem Baukastenprinzip. GdW-Rahmenvereinbarung.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
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Abstract
Viele Jahre fand der soziale Wohnungsbau in der Bundesrepublik Deutschland nur als Randthema statt. Vielmehr galt es, die Wohnungsbestände energetisch zu sanieren. Der Wohnungsneubau erfolgte eher kleinteilig in Toplagen für den Eigentumsmarkt. Heute ist die Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten eine der größten Herausforderungen. Im Neubau müssen fast 140.000 Mietwohnungen pro Jahr mehr gebaut werden, davon 80.000 Sozialwohnungen und 60.000 im bezahlbaren Segment. Seitens der Bundesregierung wurde zur Bewältigung der Herausforderung das "Bündnis für bezahlbaresWohnen und Bauen" ins Leben gerufen. In vielen Arbeitsgruppen wurden Schwerpunkte wie Recht, Grundstücke und Kosten behandelt. Ein Ergebnis der Baukostensenkungskommission war, dass das serielle und modulare Bauen helfen könnte, bisher ungenutze Effizienzpotenziale in Planen und Bauen zu heben. Mit der Ausschreibung "Serielles Bauen" suchte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) als Spitzenverband der Wohnungswirtschaft nach Lösungswegen. Als Vorbild diente der Verband kommunaler Wohnungsunternehmen (SABO) in Schweden, der in einem ähnlichen Verfahren erfolgreich "Bauen in Serie" zu 25 Prozent des Marktdurchschnitts erreicht hatte. Der GdW entschloss sich zu einer Rahmenvereinbarung, die es den im GdW zusammengeschlossenen Wohnungsunternehmen ermöglicht, in Form von Einzelafuträgen die in der Rahmenvereinbarung geregelten Planungs- und Bauleistungen abzurufen - in Form eines Baukastensystems mit den notwendigen Anpassungen an die konkreten Anforderungen und örtlichen Gegebenheiten.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 5
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S. 22-24