Verkehr - und noch mehr! Vom Verkehrs- zum Mobilitätsverbund.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: Kws 740 ZB 6736
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Abstract
Die Tarif- und Verkehrsverbünde in Deutschland haben sich bislang auf S-, U-, Straßenbahnen und Busse sowie auf Nahverkehrszüge bezogen. Das Verkehrsverhalten jenseits des privaten Autos geht inzwischen deutlich über den klassischen ÖPNV oder SPNV hinaus. Für die Mehrheit der Fahrgäste ist die Inter- oder Multimodalität aller Verkehrsmittel Bestandteil ihrer alltäglichen Wegeketten und aufgrund der raschen technischen Entwicklung und der Digitalisierung stehen weitere Innovationen wie beispielsweise das Ride-Sharing - die Mitnahme von Fahrgästen in einem privaten Fahrzeug - zur Verfügung. Bereits im Jahr 2012 hat eine Studie des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eine Weiterentwicklung der Verkehrsverbünde zu Mobilitätsverbünden empfohlen, um das Verkehrsangebot zu erweitern und nutzerfreundlicher zu gestalten. Inmitten der aktuellen Entwicklungsdynamik sollten die Mobilitätsverbünde die Rolle des Koordinators übernehmen. Ein weiteres Betätigungsfeld für einen auf die Zukunft ausgerichteten Mobilitätsverbund sollte das Bereitstellen von Open Data sein. In diesem Zusammenhang wird in dem Beitrag auf das Beispiel des Münchner Verkehrsverbunds (MVV) hingewiesen, der sich auf den Weg in die digitale Zukunft eines modernen Mobilitätsverbundes machen will. Noch im Jahr 2018 soll hierfür ein Konzept vorliegen.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 2
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S. 18-19