Die deutsche Förderung erneuerbarer Energien. Bestandsaufnahme und Perspektiven vor dem Hintergrund des europäischen Emissionszertifikatehandels.

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Marburg

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ZLB: Kws 271/87

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Abstract

Deutschland steht vor weitreichenden energie- und klimapolitischen Entscheidungen. Es geht dabei um den politischen Rahmen für das zukünftige Energiesystem, mit dem die Klimaschutzziele auf gesellschaftlich akzeptierte Weise bestmöglich erreicht werden können. Kaum jemand zweifelt noch daran, dass zumindest unsere Stromversorgung bis Mitte des Jahrhunderts weitestgehend auf erneuerbare Energien umgestellt werden muss. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, ist jedoch strittig. Kann der europäische Emissionszertifikatehandel alleine bewirken, dass Kohle, Gas und Öl durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden? Oder sollte die Politik den Ausbau regenerativer Energien auch weiterhin gezielt fördern? Es wird untersucht, ob sich diese beiden umweltpolitischen Instrumente in ihrer Wirkungsweise behindern oder ergänzen und wie sie weiterentwickelt werden sollten. Im Zuge dessen werden Argumente für und gegen die gezielte nationale Förderung erneuerbarer Energien dargelegt und bewertet. Aufbauend darauf werden Ansatzpunkte für die zukünftige Ausgestaltung von EEG und europäischem Emissionszertifikatehandel aufgezeigt.

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182 S.

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Ökologie und Wirtschaftsforschung; 89