Pflegeergänzende Unterstützungs- und Infrastrukturangebote im ländlichen Raum. Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen des bürgerschaftlichen Engagements. Berlin, 8. Mai 2014. Dokumentation.

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Der ländliche Raum ist von den Folgen des demografischen Wandels besonders betroffen. Die Flucht der jüngeren Generationen in die Großstädte, eine immer älter werdende Dorfgemeinschaft und der Wegfall von Infrastrukturen wirken sich gravierend auf die Pflegesituation aus. Zukünftig werden ländliche Regionen im besonderen Maße von einem überproportionalen Anstieg von Pflegebedürftigen und einem überproportionalen Rückgang professioneller und familiärer Pflegenden betroffen sein. Trotz der negativen Prognosen darf nicht vernachlässigt werden, dass der ländliche Raum sehr divergent ist. Viele gute Praxisbeispiele verdeutlichen, dass Herausforderungen auch Chancen sein können. Weiterhin zeichnen sich ländliche Regionen durch enge interpersonelle Netzwerke aus, die bürgerschaftliches Engagement ermöglichen. Diese hier angedeuteten Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten und Lösungsoptionen eines gelingenden Pflegemix wurden im Fachworkshop intensiv diskutiert. Vertreter aus Bund, Ländern, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft und Forschung sowie (kommunalen) Einrichtungen erläuterten Maßnahmen und Barrieren zur Umsetzung pflegeflankierender Angebote im ländlichen Raum. Deutlich wir in den Beiträgen des Fachworkshops, dass die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement im Umfeld von Pflege ein langwieriger Prozess ist, an deren Erfolg alle Akteursgruppen maßgeblich beteiligt sind. Aus diesem Grund sind Diskussionsplattformen - wie der hier dokumentierte Fachworkshop - ein wichtiger Bestandteil für die langfristige und flächendeckende Umsetzung von Förderkonzepten und -maßnahmen.

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