Kompetenzzentrum Spurenstoffe nimmt Arbeit auf.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Seit rund zehn Jahren wird die Thematik der Spurenstoffe wie Arzneimittel im Abwassersektor sowohl national als auch international intensiv diskutiert. Kläranlagen werden als einer der Hauptemittenten für diese Stoffe in die Gewässer angesehen. Wegen seiner vielen, empfindlichen Gewässer und dem Bodensee, der zur Trinkwasserversorgung für beinahe die Hälfte der Bevölkerung beiträgt, hat Baden-Württemberg bereits seit Jahren hohe Anforderungen insbesondere an die Ablaufqualität des gereinigten Abwassers gestellt. Mit dem in dem Beitrag vorgestellten Kompetenzzentrum Spurenstoffe, das von der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Hochschule Biberach sowie dem Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) errichtet wurde, will das Land seine führende Rolle bei der Reduktion von Spurenstoffen im Abwasser weiter ausbauen. Das Kompetenzzentrum wird vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit 1,3 Millionen gefördert und hat im Frühjahr 2012 seine Arbeit aufgenommen. Das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart hat bereits in verschiedenen Projekten auf dem Gebiet der Spurenstoffe gearbeitet, wobei sowohl die Identifizierung, Quantifizierung und Toxizitätsbewertung von Spurenstoffen in Abwasserströmen als auch die Entwicklung und Bewertung von Verfahren zur Spurenelimination im Vordergrund standen. Die Hochschule Biberach hat im Zeitraum von 2003 bis 2010 in verschiedenen Versuchsanlagen mögliche Verfahrenstechniken mit Aktivkohle vergleichend untersucht, auf deren Praxistauglichkeit getestet und schließlich unter wirtschaftlichen Aspekten bewertet. Für beide Institutionen ist die Einrichtung des Kompetenzzentrums eine konsequente Weiterführung der bisherigen Forschungsaktivitäten. Die DWA als der für die Umsetzung von Veranstaltungen verantwortliche Partner des Kompetenzzentrums wird mit ihrem Engagement auf die über vierzigjährige Nachbarschaftsarbeit und den Erfahrungsaustausch bauen, denn die Vernetzung der baden-württembergischen Anlagenbetreiber ist Voraussetzung für den Erfolg beim Thema Spurenstoffe.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 11
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S. 387