Strom per Prepaid. (Un)sichere Energieversorgung mit Nebenwirkungen.

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Baiersbronn

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2366-7281

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ZLB: Kws 100,1 ZB 8471

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Abstract

Das Prinzip des Stroms per Prepaid ist denkbar einfach: Man verbraucht nur das, was man vorher in das Vorkassesystem eingezahlt hat. So können auch Haushalte wieder an das Stromnetz angeschlossen werden, die vorher wegen hoher Stromschulden von der Versorgung getrennt wurden. In Deutschland sind bisher rund 77 000 Prepaidzähler für Strom bei Haushaltskunden installiert. Doch schon allein vor dem Hintergrund einer breiten Einführung intelligenter Zähler und der jährlich über 300 000 in Deutschland durchgeführten Stromsperren hat das System großes Potenzial. In anderen Ländern ist Strom per Prepaid schon weit verbreitet. In Nordirland beispielsweise nutzen bereits über 40 % der Haushalte einen Prepaidzähler. Wichtig ist, dass bei einem zu den Grundbedürfnissen zählenden Gut wie Strom das Verhältnis zwischen Kunden und Anbietern klar geregelt sein muss. In Großbritannien dürfen Versorger daher keine Stromschulden, die älter als 12 Monate sind, über den Zähler verrechnen und in Österreich sind die Kosten für die Installation eines Vorauskassezählers auf einmalig 24 EUR festgelegt. Auch in Deutschland sollte ein Ordnungsrahmen zum Schutz vulnerabler Haushaltskunden entwickelt werden.

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Transforming Cities

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Nr. 4

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S. 70-73

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