Generationenwechsel in der Waldsiedlung: Das Taut-Denkmal lockt Familien an.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Die Waldsiedlung in Berlin-Zehlendorf erfreut sich großer Beliebtheit. Sie wurde zwischen 1926 und 1932 nach Plänen der Architekten Bruno Taut, Otto Rudolf Salvisberg uns Hugo Häring errichtet. Es entstanden etwa 1.100 Geschosswohnungen und 800 Reihenhäuser, flankiert von einigen Gewerbebauten für die Nahversorgung. Dem Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen AG gehören 789 Geschosswohnungen. Die Reihenhäuser wurden schon vor vielen Jahren einzeln an Eigennutzer verkauft. Die Geschosswohnungen sind seit Jahrzehnten nicht mehr saniert worden. Die Deutsche Wohnen AG, die auch andere denkmalgeschützte Wohnsiedlungen ganz oder teilweise in ihrem Portfolio hält (beispielsweise vier der Siedlungen der Moderne in Berlin-Britz und Berlin-Siemensstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sowie die ebenfalls von Bruno Taut entworfene Siedlung Cracau in Magdeburg), hat sich eine gründliche Sanierung der Waldsiedlung vorgenommen. Insgesamt investierte das Wohnungsbauunternehmen zwischen 2011 und 2013 knapp 9 Millionen Euro in die Modernisierung und Sanierung der Siedlung. In dem Beitrag werden die Sanierungsmaßnahmen beschrieben. Lange Zeit haben in der Waldsiedlung vor allem ältere Menschen gelebt, doch inzwischen findet ein Generationenwechsel statt. Es zieht zunehmend auch jüngere Familien nach Berlin-Zehlendorf. Die Ansprüche der neuen Bewohner an den Grundriss und die Ausstattung der Wohnungen werden daher bei der Modernisierung berücksichtigt. Eine Herausforderung bedeutet der Denkmalschutz bei der Sanierung der Gebäude. Auch wenn viele Mieter die Qualität der Waldsiedlung schätzen, kommt es doch zu Konflikten zwischen den Anforderungen des Denkmalschutzes und den Wünschen der Bewohner. Außerdem verbietet die filigrane Fassadengestaltung eine Außerdämmung der Gebäude. Trotzdem hat sich die Energiebilanz verbessert, da die Gasetagenheizungen durch eine Versorgung mit Fernwärme ersetzt wurde.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 12

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S. 22-24

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