Space and radical planning. Linking protest action and local community self-development.
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DE
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Berlin
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The project researches how protest action of urban social movements may aid to underpin wider and more inclusive local community self-development processes. To that end, the discussion is circumscribed by the notions of space and radical planning. Space, thereupon, constitutes both a ‘reifying’ (after Lefebvre) and ‘heterotopological’ (after Foucault) spatial lens as well as an integrating grid, with which to crosscut across the diverse topics and disciplines that the research comprises: urban research, (urban) planning, (urban) social movements and community organizing/development. Their inherent ‘contradictions’ and complex interactions among them are therewith spatially examined. Furthermore, radical planning alludes to the theory and practice of planning that react to ̶ and somewhat counteract ̶ the consequences of an urban development largely spelled out by a global market rationality, safeguarded by top-down state-led planning mechanisms and that directly impacts dynamics of local community development. Along with that, a case study is incorporated to test, refine and further develop, upon concrete phenomenology, some of the main findings derived from the literature review. The account of Paso Ancho, an urban community in southern San José, Costa Rica, is analyzed throughout the autonomous political organization and actions of its dwellers, which triggered a process of self-steered and inclusive participation by advancing a local development agenda aimed at improving social and spatial conditions. All in all, it is believed that direct community action, in the long run, helps to create a more equal environment ̶ in both social and spatial terms ̶ for it also enhances local participatory democracy within and even beyond official (urban) planning processes.
Im Projekt wird erforscht, wie Protestaktionen der urban-sozialen Bewegungen offenere und inklusivere kommunale Selbstentwicklungsprozesse unterstützen können. Zu diesem Zweck wird die Diskussion durch die Begriffe Raum und radikale Planung abgegrenzt. Raum konstituiert daraufhin sowohl einen »reifizierenden« (nach Lefebvre) und »heterotopologischen« (laut Foucault) analytischen Umfang als auch ein umfassendes Gitter, um quer über die verschiedenen Themen und Disziplinen (Stadtforschung, (Stadt-)Planung, (Stadt-) soziale Bewegungen, Community-Organizing und kommunale Entwicklung), die die Forschung enthält, zu gehen und ihre inhärente ‚Widersprüchlichkeiten’ und komplexen Interaktionen räumlich zu untersuchen. Des Weiteren bezieht Radikale Planung sich auf die Planungstheorie und Planungspraxis, die auf und gegen die Auswirkungen einer Stadtentwicklung reagieren und angehen, die weitgehend beeinflusst von einer globalen Marktrationalität und abgesichert von staatlichen Planungsinstrumenten wird und die die Dynamiken der kommunal-lokalen Entwicklung direkt beeinträchtigt. Außerdem ergänzt ein empirischer Teil die Forschung, um einige der wichtigsten Erkenntnisse von der theoretischen Debatte, nach konkreter Phänomenologie, zu testen, zu verfeinern und weiter zu entwickeln. In diesem Sinne wird die Fallstudie von Paso Ancho, eine städtische Gemeinde im südlichen San José, Costa Rica ausgewertet. Die Bewohner*innen von Paso Ancho haben den Umfang ihrer politischen Aktion verändert und autonom eine lokale Agenda, die auf kommunalen Entwicklungsaspekten basiert (z.B. Sanierung von verlassenen öffentlichen Räume, Abfallwirtschaft, Förderung von kulturellen Aktivitäten u.a.) entworfen. Zusammenfassend wird angenommen, dass eine direkte Aktion der Gemeinschaften auf lange Sicht hilft, ein gerechteres Umfeld sowohl in sozialer und räumlicher Hinsicht zu gestalten, da sie die lokale und partizipative Demokratie, nicht nur innerhalb aber auch außerhalb der offiziellen (städtischen) Planungsprozesse, erhöht.
Im Projekt wird erforscht, wie Protestaktionen der urban-sozialen Bewegungen offenere und inklusivere kommunale Selbstentwicklungsprozesse unterstützen können. Zu diesem Zweck wird die Diskussion durch die Begriffe Raum und radikale Planung abgegrenzt. Raum konstituiert daraufhin sowohl einen »reifizierenden« (nach Lefebvre) und »heterotopologischen« (laut Foucault) analytischen Umfang als auch ein umfassendes Gitter, um quer über die verschiedenen Themen und Disziplinen (Stadtforschung, (Stadt-)Planung, (Stadt-) soziale Bewegungen, Community-Organizing und kommunale Entwicklung), die die Forschung enthält, zu gehen und ihre inhärente ‚Widersprüchlichkeiten’ und komplexen Interaktionen räumlich zu untersuchen. Des Weiteren bezieht Radikale Planung sich auf die Planungstheorie und Planungspraxis, die auf und gegen die Auswirkungen einer Stadtentwicklung reagieren und angehen, die weitgehend beeinflusst von einer globalen Marktrationalität und abgesichert von staatlichen Planungsinstrumenten wird und die die Dynamiken der kommunal-lokalen Entwicklung direkt beeinträchtigt. Außerdem ergänzt ein empirischer Teil die Forschung, um einige der wichtigsten Erkenntnisse von der theoretischen Debatte, nach konkreter Phänomenologie, zu testen, zu verfeinern und weiter zu entwickeln. In diesem Sinne wird die Fallstudie von Paso Ancho, eine städtische Gemeinde im südlichen San José, Costa Rica ausgewertet. Die Bewohner*innen von Paso Ancho haben den Umfang ihrer politischen Aktion verändert und autonom eine lokale Agenda, die auf kommunalen Entwicklungsaspekten basiert (z.B. Sanierung von verlassenen öffentlichen Räume, Abfallwirtschaft, Förderung von kulturellen Aktivitäten u.a.) entworfen. Zusammenfassend wird angenommen, dass eine direkte Aktion der Gemeinschaften auf lange Sicht hilft, ein gerechteres Umfeld sowohl in sozialer und räumlicher Hinsicht zu gestalten, da sie die lokale und partizipative Demokratie, nicht nur innerhalb aber auch außerhalb der offiziellen (städtischen) Planungsprozesse, erhöht.
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Seiten
IX, 185