Neuzuwanderer in städtischen Ankunftsgebieten. Rumänische und bulgarische Zuwanderer in der Dortmunder Nordstadt.

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DE

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Bochum

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Als Konsequenz der Beitritte Rumäniens und Bulgariens 2007 zur EU wurde der Binnenmarkt intern sehr ungleich, sodass Wanderungsdruck aus den Neumitgliedern in die wirtschaftlich bessergestellten Staaten entstand. Die Folge sind kleinräumige Armutszuwanderungen in Städten wie Dortmund oder Duisburg. Dort konzentrieren sie sich in Gebieten, die als städtische Ankunftsgebiete zu verstehen sind. Die Wohn- und bestenfalls Integrationskarriere findet in den Ankunftsgebieten sozial und räumlich ihren Anfang. Ziel der Studie ist, die Neuzuwanderung in Ankunftsgebieten zu untersuchen. Im Vordergrund steht das interdependente Verhältnis von Ankunftsgebiet und Neuzuwanderung. Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Konzept des Ankunftsgebietes und der Armutszuwanderung aus den EU-2-Staaten kommt ein Mixed-Method-Design aus multivariaten Methoden und qualitativer Sozialforschung zum Tragen. Am Beispiel der Dortmunder Nordstadt, die mittels einer Clusteranalyse als städtisches Ankunftsgebiet Dortmunds identifiziert wurde, werden Opportunitätsstrukturen und die Nutzung des öffentlichen Raums durch Neuzuwanderer untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass öffentliche Räume und Opportunitäten entscheidend zur Alltagskonstruktion der Neuzuwanderergruppe beitragen. Gleichzeitig wird als Herausforderung für Politik und Verwaltung deutlich, dass Ankunftsgebiete gestärkt werden müssen, denn sie erfüllen eine wichtige Funktion der Aufnahme und Integration von Zuwanderern in der Stadt.

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65 S.

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ZEFIR-Forschungsbericht; 3